Titel erfolgreich verteidigt – und schneller als im Vorjahr
Die rund 5.000 Kilometer quer durch die USA absolvierte er dabei sogar ca. 3 1/2 Stunden schneller als bei seinem Sieg 2025. Nach acht Tagen, 18 Stunden und 58 Minuten erreichte er das Ziel in Atlantic City, 550km vor dem Zweitplatzierten und mit nur 80 Minuten Schlaf pro Tag.
Das Race Across America zählt zu den härtesten Ausdauerrennen der Welt. Von Oceanside in Kalifornien bis nach Atlantic City warten sengende Hitze, dünne Luft in den Rocky Mountains, endlose Highways, Schlafmangel und unzählige Herausforderungen auf Mensch und Material.
Bereits die ersten Renntage verlangten Philipp und seinem Team alles ab. In der Wüste kämpfte er mit extremer Hitze, bevor es weiter in die Rocky Mountains ging. Dort meisterte er die langen Anstiege ebenso souverän wie die endlosen Geraden in Kansas, den ständigen Seitenwind und die vielen Stunden auf dem Zeitfahrrad. Über weite Strecken lag er dabei vor seiner Vorjahreszeit.
Auch die zweite Rennhälfte hatte es in sich. Regen, schwierige Straßenverhältnisse, Reifenpannen, Knieschmerzen und zunehmender Schlafentzug forderten Philipp und sein Team bis zum Schluss. Trotzdem blieb die Stimmung außergewöhnlich gut. Selbst nach mehreren Tagen im Sattel sorgte Philipp mit seinem "Schmäh" immer wieder für gute Laune und motivierte seine Crew genauso, wie sie ihn.
Mit den Appalachen wartete schließlich die letzte große Prüfung des Rennens. Das kupierte Gelände und der Schlafentzug machten sich immer stärker bemerkbar und ein außerplanmäßiger Schlafstopp wurde notwendig. Doch kaum wieder auf dem Rad, fand Philipp zurück in seinen Rhythmus und kämpfte sich weiter Richtung Atlantic City.
Vor den letzten harten Kilometern durch die Appalachen machte er seinem Team noch einmal klar, was jetzt zählt:
„Es ist wahnsinnig hart, aber aufgegeben wird sicher nicht. Gerade jetzt gilt das Motto: KEEP GOING!“
Genau mit dieser Einstellung verteidigte Philipp Kaider seinen Titel beim Race Across America eindrucksvoll.
Ein Rennen wie das Race Across America gewinnt man nicht allein mit starken Beinen. Über Tage hinweg müssen Training, Ernährung, Schlaf, Material und das gesamte Team perfekt zusammenspielen.
Auch bei seiner Trinkflasche wollte Philipp keine Kompromisse eingehen. Bereits in der Vorbereitung testete er unterschiedliche Systeme. Sein Fazit war eindeutig:
„Ich wollte keinen Plastikgeschmack. Keine Schadstoffe. Keine Ablenkung. Ich habe viele Flaschen getestet – für mich gab es am Ende keine bessere Wahl als KEEGO.“
Wir freuen uns sehr, Philipp auch bei seinem zweiten RAAM-Sieg begleitet zu haben. Gerade bei einem Rennen dieser Dimension zeigt sich, wie wichtig zuverlässiges Material ist – damit sich Athletinnen und Athleten auf das Wesentliche konzentrieren können.
Der Philipp-Kaider-Song zum Download
Während des gesamten Rennens haben wir gemeinsam mit der KEEGO Community mitgefiebert. Als kleine Motivation für die letzten Kilometer haben wir deshalb einen eigenen Philipp-Kaider-Song produziert – eine Hymne für alle, die niemals aufgeben und einfach weitermachen.
Lieber Philipp!
Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Wir sind stolz, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen und freuen uns schon auf viele weitere gemeinsame Abenteuer. Bis bald in Wien!
KEEP GOING!
Foto: @JoeAmbrosch
